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PCMS-Logo Dokumentation zum Pool-System
des URZ der MLU
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Stand: 28. 2. 2006

Dokumentation - Funktionsweise

3. Funktionsweise der Einzelkomponenten

Bevor wir uns mit der Funktionsweise der Komponenten des PS beschäftigen wollen, müssen die notwendigen und wünschenswerten Hard- und Softwarevoraussetzungen zum Betrieb des Pool-Systems erläutert werden.

3.1. Hard- und Softwarevoraussetzungen

3.1.1. Notwendige Voraussetzungen

LINUX-Server
  • Test und Entwicklung:
    Der Server muß mindestens 1 GB RAM, 36 GB Harddisk und eine 100 MBit/s Netzkarte aufweisen.
  • Pool-Betrieb:
    4 GB RAM, 147 GB Harddisk und 1 GBit/s Netzkarte.
Als Betriebssystem ein Standard-Linux mit Kern >= 2.4.
Getestet ist das Pool-System mit SuSE-Linux Professional 8.0 - 9.3 und SuSE Enterprise-Server 9.0. Andere Serversysteme könnten mit mehr oder minder viel eigener Anpassungsarbeit genutzt werden.
Arbeitsstationen (PC's)
  • PXE 2.0 compliant TCP/IP-Boot-ROM für die Netzkarten der PC's.
  • Ein unbenutztes Bit im CMOS-RAM der PC's, das nicht oder nach bekanntem Algorithmus in eine Prüfsumme eingeht.
  • PC's müssen in Grundfunktionen (Netz, Festplatten, Grafik) LINUX-kompatibel sein (z. Z. für SuSE-Linux 8.1 Prof., Kernel 2.4.32).
  • Betriebssystem Windows98, WindowsXP oder SuSE-Linux.

3.1.2. Wünschenswerte Voraussetzungen

LINUX-Server (für 50 - 100 PC)
  • 2-4 Stück 64-Bit Prozessoren (AMD Opteron aus Kostengründen empfohlen),
  • 8-16 GB RAM,
  • 36 GB Systemplatte, 300 GB RAID für Pool-System, Festplatten für HOME-Laufwerke der Nutzer je nach Anzahl dieser,
  • 5* 1 GBit/s LAN-Adapter,
  • SuSE-Linux Prof. 9.3 oder 10, SuSE Enterprise-Server 9.0 ist nicht empfehlenswert wegen schlechtem Preis / Leistungsverhältnis für die Zwecke des PS,
Arbeitsstationen
Zusätzliche PC's zur Administration des Pools und Erstellung der Abbilder. Für die, die sich beteiligen möchten, ein PC zur Pflege und Entwicklung des PCMS.
Netzwerk
Der Server sollte auch Router in den Pool sein, weil:
  • extreme Netzlast beim Rückspeichern der PC's vom restlichen Netzwerk ferngehalten wird (und auch umgekehrt),
  • der Server Firewall-Funktionen unter Kontrolle des Pool-Administrators übernehmen kann,
  • Netzwerk-Kabel aus einem zentralen LAN-Raum zu den PC's eingespart werden.
Eine ausfürliche Diskussion der Netztopologie findet man im Anhang C.

3.2. Hinweise bei der Neubeschaffung von Pools

Wenn die Möglichkeit der Neubeschaffung eines Pools besteht und das PS oder Teile davon nachgenutzt werden sollen, sollte neben den Voraussetzungen für das PS auf folgende Punkte im Ausschreibungstext geachtet werden:

Volle Linux-Kompatibilität von Server und PC's.
Momentan (Winter 2006) gibt es Probleme bei Treibern für neue Mainboards mit besseren Festplattenkontrolern (RAID, SATA) und neuen onboard LAN-Adaptern.
Bereitstellung eines Test-PC's
Vereinbaren Sie eine kostenlose (inkl. Versand) Teststellung eines identischen Pool-PC's zwecks Überprüfung des ersten Punktes und der Suche eines freien Bits im CMOS-RAM.
Multiprozessor-Server.
Nach unseren Erfahrungen sollte ein Prozessor für das System und je einer für 15-20 Arbeitsplätze im Server stecken. Für die gleiche Anzahl von Arbeitsplätzen sollte je eine 1 GBit/s Netzkarte zur Verfügung stehen. Preislich sehr interessant sind z. B. Server mit zwei oder vier AMD Opteron Prozessoren, wobei die Anzahl der Geschwindigkeit der Prozessoren Vorzug gegeben werden sollte. Dual-Core - Prozessoren zählen natürlich doppelt.
Server als Router für die PC's
Diese Netztopolgie ist nicht zwingend, bringt aber einige Vorteile, die bereits bei den Wünschenswerten Voraussetzungen erläutert wurden.

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