Diese Seite ist Teil der Site Barrierefreies Internet von U. Kehl, URZ der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie enthält die 14 Richtlinien des W3C und dazugehörige Prüfpunkte nach Richtlinien sortiert zur Gestaltung barrierefreier Internetseiten.

Hier gelangen Sie zur Liste der Prüfpunkte nach Prioritäten geordnet.


2. Richtlinien

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Das WWW-Konsortium hat 14 Richtlinien (11 handwerklich - technische und drei inhaltlich - organisatorische) mit verschiedene Prüfpunkten unterschiedlicher Priorität zur Gewährleistung der Barrierefreiheit aufgestellt.

Auf dieser Seite sind alle Richtlinien und die zugehörigen Prüfpunkte aufgelistet. Nach der Kurzbeschreibung der Prüfpunkte finden Sie Verweise in die entsprechenden Abschnitte der Seiten zum allgemeinen Design, Nutzung von HTML und Nutzung von CSS.

Im Folgenden werden einige Begriffe der Kürze wegen in einem verallgemeinerten Sinn benutzt. Diese können Sie hier zur Erinnerung nachlesen.


Inhaltsverzeichnis dieser Seite

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Im folgenden wird zur besseren Kennzeichnung der Richtlinien die erste Stufe ("2") der Numerierung weggelassen!


1. Stellen Sie gleichwertige Alternativen für hör- und sichtbare Inhalte bereit

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Stellen Sie alternative Informationen zur Verfügung, die im wesentlichen die gleiche Funktion oder den gleichen Zweck wie der hör- oder sichtbare Inhalt der Seite bietet. Dies beinhaltet Text-Äquivalente für alle nicht-Text Objekte (Bilder, Skripte, Applets, Audio und Video) und natürlich auch nicht-Text Äquivalente für Texte, wie Bilder, Audio und Video, wenn es der Verständlichkeit nützt.

Prüfpunkte:

1.1. Stellen Sie einen Text zur Verfügung, der für jedes nicht-Text Element gleichwertig ist (z.B., über "alt", "longdesc" oder im Elementinhalt). Dies umfaßt: Bilder, graphische Darstellungen des Textes (einschließlich Symbole), verweis-sensitive Bereiche in Bildern, Animationen (z.B. animierte GIF's), Applets und Programm-Objekte, ASCII-Bilder, Rahmen, Bilder verwendet als Listenpunkte, Platzhalter, graphische Tasten, Töne (abgespielt mit oder ohne Benutzereingriff), einzelne Audiodateien, Audiodaten von Videos und Videos selbst [Priorität 1].

Siehe auch Prüfpunkt 9.1. und Prüfpunkt 13.10.

1.2. Verwenden Sie redundante Textlinks für serverseitige verweis-sensitive Grafiken (server side image maps) [Priorität 1].

Siehe auch Prüfpunkt 1.5. und Prüfpunkt 9.1.

1.3. Bis Browser nicht automatisch alternativen Text zu Bildern eines Videos vorlesen können, stellen Sie eine Audiotranskription der wichtigsten Informationen der Bilder eines multimedialen Objektes bereit [Priorität 1].

1.4. Für jede zeitgesteuerte Multimedia-Präsentation (z.B. Animation oder Film) synchronisieren Sie die gleichwertige Alternativen (z. B. Untertiteln oder Audiotranskriptionen der Bilder) mit der Darstellung [Priorität 1].

1.5. Bis Browser den alternativen Text für browserseitige verweis-sensitive Grafiken (client side Image maps) nicht darstellen, benutzen Sie redundante Textlinks für jede aktive Region [Priorität 3].

Siehe auch Prüfpunkt 1.2. und Prüfpunkt 9.1.


2. Stützen Sie sich nicht auf Farbe alleine

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Sichern Sie, daß Text und Grafiken erkennbar sind, wenn sie ohne Farben betrachtet werden.

Prüfpunkte:

2.1. Stellen Sie sicher, daß alle Informationen, die mit Farbe übermittelt werden, auch ohne Farbe, z. B. aus dem Kontext oder durch Kennzeichnung (markup) verfügbar sind. [Priorität 1].

2.2. Stellen Sie sicher, daß die Kombination von Vordergrund- und Hintergrundfarbe genügend Kontrast liefern, und zwar in Farbe und Helligkeit (Farbblindheit, s/w-Bildschirm) [Priorität 2 für Bilder, Priorität 3 für Text].


3. Benutzen Sie inhaltliche Auszeichnung und Formatvorlagen richtig

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Erstellen Sie Dokumente mit den richtigen Strukturelementen, steuern Sie die Präsentation mit Formatvorlagen und nicht mit Präsentationselementen und Attributen des HTML. Benutzen Sie auf keinen Fall strukturelle Elemente im HTML für Formatierungseffekte.

Inkorrekte Nutzung von Auszeichnungen erschwert es Nutzern, die "intelligente" Software zum Lesen einer Seite benutzen (dazu gehören z. B. auch Konvertierungsprogramme, die HTML zum Druck in PostSkript umwandeln), erheblich, die Struktur einer Seite zu verstehen. Schlechtes Beispiel: Es wird größere Schrift benötigt und statt einer Formatvorlage wird mal schnell ein Überschrift-Element eingesetzt, obwohl der Text überhaupt keine Überschrift ist!

Mangelnde Möglichkeiten älterer Browser, besonders bezüglich der Formatvorlagen, sollten nicht durch Auszeichnungskonstrukte (z. B. Tabellen für das Layout) wettgemacht werden, ansonsten können keine barrierefreien Webseiten entstehen. Es ist legitim zu sagen, daß eine Seite nur in den neueren Browsern "gut" aussieht, wenn garantiert wird, daß mit älteren Browsern keine Informationen verloren gehen.

Prüfpunkte:

3.1. Wenn eine geeignete Auszeichnungssprache existiert, benutzen Sie diese, anstatt Bilder. Vermeiden sie Bilder, in denen Text enthalten sind [Priorität 2].

Siehe auch Richtlinie 6 und Richtlinie 11.

3.2. Erstellen Sie Dokumente, die den gültigen, veröffentlichten Standards (des W3C) genügen [Priorität 2].

3.3. Nutzen Sie Formatvorlagen (style sheets) für die Gestaltung und das Layout [Priorität 2].

3.4. Benutzen Sie relative statt absoluten Werten in Sprachattributen und Formatvorlagen-Eigenschaften [Priorität 2].

3.5. Benutzen Sie Überschriften gemäß der Spezifikation zur Strukturierung von Dokumenten und nicht für Formatierungseffekte. [Priorität 2].

3.6. Zeichnen Sie Listen und Listen-Elemente richtig aus und benutzen Sie List-Tags nicht zur Formatierung. Nutzen Sie zusammengesetzte Numerierungen [Priorität 2].

3.7. Kennzeichnen Sie Zitate richtig, benutzen Sie Zitate (<blockquote>, <q>) nicht zur Formatierung [Priorität 2].


4. Klare Kennzeichnung der verwendeten natürlichen Sprache

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Benutzen Sie Auszeichnungen, die Betonungen erleichtern, Abkürzungen erläutern oder Text in anderer Sprache kennzeichnen. Dadurch können z. B. Sprachsyntheseprogramme richtig betonen und Abkürzungen buchstabenweise sprechen und nicht zu einem Wort zusammenziehen. Sie wissen selbst, wie man geradezu nach sinnvollen Worten als Abkürzung sucht.

Prüfpunkte:

4.1. Heben Sie jede Änderung der Sprache in einem Text oder Text-Äquivalent deutlich hervor [Priorität 1].

4.2. Geben Sie eine Erklärung für jede neue Abkürzung an [Priorität 3].

4.3. Identifizieren Sie die grundlegende Sprache eines Dokumenttextes [Priorität 3].


5. Stellen Sie Tabellen her, die sich einfach transformieren lassen

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Sichern Sie, daß Tabellen alle notwendigen Auszeichnungen haben, damit sie von Programmen automatisch richtig interpretiert und konvertiert werden können.

Prüfpunkte:

5.1. Verwenden Sie in Daten-Tabellen Zeilen- und Spaltenbeschriftungen [Priorität 1].

5.2. Kennzeichnen Sie in Daten-Tabellen mit zwei oder mehr logischen Ebenen der Zeilen- und Spaltenbeschriftungen die Verbindung von Daten- und Beschriftungs-Zellen [Priorität 1].

5.3. Tabellen sollten nicht für das Layout benutzt werden, nur wenn bei einer Linearisierung der Zellen ein sinnvoller Inhalt entsteht, sind sie erlaubt. Wenn die Tabelle linearisiert keinen Sinn ergibt, stellen Sie ein alternatives Äquivalent zur Verfügung [Priorität 2].

5.4. Wenn Tabellen für Layoutzwecke benutzt werden, dürfen keine inhaltlichen Auszeichnungen zur Gestaltung benutzt werden. Z. B. darf dann das TH-Tag nicht für fette und zentrierte Schrift benutzt werden [Priorität 2].

5.5. Sehen Sie Zusammenfassungen einer Tabelle vor [Priorität 3].

5.6. Stellen Sie Abkürzungen für Beschriftungen zur Verfügung [Priorität 3].


6. Stellen Sie sicher, daß die Seiten, die neue Technologien enthalten, einfach umzuwandeln sind

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Sichern Sie, das Web-Seiten benutzbar sind, auch wenn Zusatz-Funktionen und neue Technologien, wie z. B: JavaScript und Formatvorlagen abgeschaltet sind oder vom Browser nicht unterstützt werden.

Prüfpunkte:

6.1. Organisieren Sie Dokumente so, daß sie mit abgeschalteten Formatvorlagen lesbar sind und keine Inhalte verloren gehen [Priorität 1].

6.2. Sichern Sie, daß sich Äquivalenzen für dynamische Objekte mit den Objekten ändern [Priorität 1].

6.3. Sorgen Sie dafür, daß Seiten nutzbar sind, wenn Skripte, Applets und andere Programm-Objekte abgeschaltet bzw. nicht interpretiert werden können. Ist das nicht möglich, stellen Sie alternative Seiten zur Verfügung [Priorität 1].

6.4. Sichern Sie für Skripte und Applets, daß Ereignis-Behandlungen (event handler) eingabegeräte-unabhängig sind [Priorität 2].

6.5. Sorgen Sie für die Zugänglichkeit von dynamischen Inhalten oder stellen Sie alternative Seiten zur Verfügung [Priorität 2].


7. Sicherung der Nutzerkontrolle über zeitkritische Inhalte

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Sichern Sie, daß Bewegung, Blinken, Rollen oder selbstveränderliche Objekte oder Seiten angehalten oder beendet werden können. Nicht allen Nutzern ist es aus den verschiedensten Gründen möglich, Informationen in einer bestimmten vorgegebenen Zeit aufzunehmen bzw. zu reagieren.

Prüfpunkte:

7.1. Solange Browser nicht das Abschalten von Flackern und Flimmern ermöglichen, muß es vermieden werden [Priorität 1].

7.2. Solange Browser nicht das Abschalten von Blinken ermöglichen, muß es vermieden werden, Inhalte blinken zu lassen [Priorität 2].

7.3. Solange Browser es nicht erlauben, bewegte Inhalte anzuhalten, muß Bewegung vermieden werden [Priorität 2].

7.4. Solange Browser es nicht erlauben, ein automatisches Neuladen (refresh) abzuschalten, müssen Seiten mit periodischem Neuladen vermieden werden [Priorität 2].

7.5. Solange Browser es nicht erlauben, ein automatisches Weiterleiten (redirect) aus einer Webseite abzuschalten, müssen solche Seiten vermieden werden. Nutzen Sie dafür die Möglichkeiten der Server für eine temporäre oder permanente Umleitung von Adressen [Priorität 2].


8. Stellen Sie die Barrierefreiheit eingebetteter Benutzerschnittstellen sicher

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Sichern Sie, daß die Nutzerschnittstelle den Prinzipien der Barrierefreiheit entspricht: geräteunabhängige Nutzung der Funktionalität, Tastaturbenutzung, selbsterklärend usw.

Wenn ein eingebettetes Objekt seine "eigene Schnittstelle" hat, muß die Schnittstelle - wie die des Browsers selbst - barrierefrei sein. Wenn die Schnittstelle des eingebetteten Objekts nicht barrierefrei gemacht werden kann, muß eine alternative barrierefreie Lösung bereitgestellt werden.

Siehe auch Richtlinie 6.

Prüfpunkte:

8.1. Machen Sie programmierte Elemente, wie Skripte und Applets direkt zugänglich oder kompatibel mit Zugänglichkeits-Technologien, wenn die Funktion wichtig und anders nicht verfügbar ist [Priorität 1], sonst [Priorität 2].


9. Entwerfen Sie geräteunabhängige Seiten

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Benutzen Sie Funktionen, die es ermöglichen, Webseiten mit einer breiten Vielfalt von Eingabegeräten zu benutzen.

Prüfpunkte:

9.1. Benutzen Sie browserseitige verweis-sensitive Grafiken (image maps) statt serverseitige verweis-sensitive Grafiken, außer wenn die Bereiche nicht als geometrische Form definiert werden können [Priorität 1].

9.2. Sichern Sie, daß jedes Objekt mit einer eigenen Schnittstelle in geräteunabhängiger Weise benutzt werden kann [Priorität 2].

9.3. Benutzen Sie für Skripte logische statt gerätespezifische Ereignis-Behandlungen (event handler) [Priorität 2].

9.4. Erzeugen Sie eine logische Tabulator-Reihenfolge in Links, Formularen und Objekten [Priorität 3].

9.5. Stellen Sie Tastatur-Kurzeingaben für wichtige Links einschließlich verweis-sensitiver Bilder, Formulare und Objekte bereit [Priorität 3].


10. Benutzen Sie Zwischenlösungen

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Benutzen Sie vorläufige Technologien der Barrierefreiheit, so daß auch ältere Browser und unterstützende Technologien korrekt arbeiten.

Anmerkung: Die folgenden Prüfpunkte gelten nur vorläufig, bis alle Browser und unterstützenden Technologien sich der Probleme angenommen haben. Die Prüfpunkte sind also zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gültig und notwendig für barrierefreie Seiten, könnten aber später entfallen.

Prüfpunkte:

10.1. Solange Browser das Aufgehen neuer Fenster nicht verhindern können, vermeiden Sie es oder kündigen Sie es vorher an [Priorität 2].

10.2. Solange Browser nicht die explizite Verbindung von Beschriftung und Formularelement für alle impliziten Beschriftungen erlauben, positionieren Sie die Beschriftungen richtig [Priorität 2].

10.3. Bis Browser Spaltensatz von Text richtig darstellen, stellen Sie eine lineare Text-Alternative (auf der aktuellen oder einer anderen Seite) für alle Tabellen bereit, die Text so darstellen [Priorität 3].

10.4. Bis Browser leere Eingabefelder und Textbereiche richtig behandeln, sehen Sie immer einen Standard-Platzhalter vor [Priorität 3].

10.5. Bis Browser aufeinanderfolgende Links richtig behandeln, geben Sie zwischen Links immer mindestens ein druckbares, nichtverlinktes Zeichen (umgeben von Leerzeichen) an [Priorität 3].


11. Benutzen Sie W3C Technologien und Richtlinien.

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Nutzen Sie W3C-Technologien gemäß den Spezifikationen und folgen Sie den Richtlinien der Barrierefreiheit. Ist das nicht möglich oder sollten sie zur Folge haben, daß sich das Material nicht einfach transformieren läßt, so stellen Sie eine alternative, barrierefreie Version bereit.

Die aktuellen Richtlinien empfehlen W3C-Technologien (z. B. HTML, CSS usw.) aus mehreren Gründen:

Prüfpunkte:

11.1. Nutzen Sie W3C-Techniken und diese in den neusten unterstützten Versionen, wenn sie vorhanden und angebracht sind [Priorität 2].

11.2. Vermeiden Sie überholte Funktionen der W3C-Techniken [Priorität 2].

11.3. Verbreiten Sie Informationen so, daß Nutzer sie gemäß Ihrer Voreinstellungen erhalten können (Sprache, Inhalt) [Priorität 3].

11.4. Wenn mit besten Bemühungen keine barrierefreie Seite gestaltet werden kann, realisieren Sie einen Link zu einer alternativen Seite, die mit diesen Techniken erstellt wurde, die die äquivalenten Inhalte und Funktionen hat und so oft, wie die Originalseite geändert wird [Priorität 1]. Man beachte: das ist die letzte Notlösung, weil Alternativseiten meist beim Update vergessen werden.


12. Stellen Sie Kontext- und Orientierungsinformationen zur Verfügung.

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Stellen Sie Informationen über den Zusammenhang und die Navigation von Seiten zu Verfügung, um Lesern zu helfen, komplexe Sites, Seiten und Elemente zu verstehen.

Prüfpunkte:

12.1. Geben Sie jedem Rahmen (frame) einen Titel, um die Identifizierung und Navigation zu erleichtern [Priorität 1].

12.2. Beschreiben Sie die Verwendung von Rahmen und wie sie zueinander stehen, wenn dies durch den Titel nicht ausreichend realisiert wird [Priorität 2].

12.3. Zerlegen Sie große Abschnitte in kleine handhabbare und natürliche Gruppen [Priorität 2].

12.4. Verknüpfen Sie Beschriftungen explizit mit ihren Formularelementen [Priorität 2].


13. Stellen Sie klare Navigations-Mechanismen zur Verfügung.

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Stellen Sie klare und konsistente Navigationsmechanismen zur Verfügung, Inhaltsinformationen, Navigationsleisten, Sitemaps usw., um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, daß Leser das finden, was sie auf der Site suchen.

Prüfpunkte:

13.1. Klare Beschreibung des Ziels eines Links [Priorität 2].

13.2. Nutzen Sie Meta-Daten für semantische Informationen für Seiten und Sites [Priorität 2].

13.3. Machen Sie Angaben zum allgemeinen Aufbau einer Site, z. B. durch Sitemaps und Inhaltsverzeichnisse [Priorität 2].

13.4. Nutzung von Navigationsmechanismen in einheitlicher Art und Weise [Priorität 2].

13.5. Hervorhebung von Navigationsleisten und Zugriff auf Navigationsmechanismen ermöglichen [Priorität 3].

13.6. Gruppieren Sie verwandte Links, kennzeichnen Sie die Gruppen und geben Sie die Möglichkeit, solange es Browser noch nicht tun, diese Gruppen zu umgehen [Priorität 3].

13.7. Stellen Sie in Suchfunktionen verschiedene Arten der Suche für verschiedene Kenntnisstände und Vorlieben zur Verfügung [Priorität 3].

13.8. Plazieren Sie Unterscheidungsmerkmale am Beginn von Überschriften, Absätzen und Listen [Priorität 3].

13.9. Geben Sie Informationen zu den Beziehungen der Seiten eines Dokumentes [Priorität 3].

13.10. Stellen Sie Sprünge über unvermeidliche ASCII-Bilder zur Verfügung [Priorität 3].


14. Stellen Sie sicher, daß Dokumente klar und einfach sind.

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Sichern Sie, daß Dokumente klar und einfach sind, so daß sie leicht zu verstehen sind.

Prüfpunkte:

14.1. Benutzen Sie die klarste und einfachste Sprache, die für den Inhalt einer Site angebracht ist [Priorität 1].

14.2. Mischen Sie Text mit Grafik und Sound, wenn es der Verständlichkeit der Seite dient [Priorität 3].

14.3. Nutzen Sie einen einheitlichen Stil durch alle Seiten einer Site [Priorität 3].


Hier gelangen Sie zur Liste der Prüfpunkte nach Prioritäten geordnet.

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Letzte Änderung: 18.10.2002